Aktuelles  Geschichte  Produktion  Kollektion  Medien  Adressen  Kontakt  Sofortprogramm  Shop  
 
  • 04.05.2015 - Manufakturenführer 2015

ASCOT ist im Deutschen Manufakturenführer 2015 vertreten. Dieses interessante Nachschlagewerk hat die ISBN-Nr. 978-3-942597-38-8 und ist Anfang 2015 im DAAB-Verlag Köln erschienen.

 

  • 16.04.2015 - Interview mit Jan Moese

Auf der Presseplattform www.vielsichten.com werden auf kreative Art Wirtschaftsthemen mit poetischen Texten kombiniert. Im Themenbereich „Unternehmen & Geschichten" findet sich nun über ASCOT ein informatives Interview mit Jan Moese. Reinschauen lohnt sich!

http://vielsichten.com/interview-ascot-jan-moese/

 

 

  • 18.02.2015 - Produktinnovation Futter aus Oberstoff

Mit der Auslieferung der Frühjahr/Sommerkollektion 2015 stellen wir Ihnen eine wesentliche Produktinnovation vor: Zum ersten Mal in der Firmengeschichte werden große Teile der Krawattenkollektion mit Innenfutter aus Oberstoff ausgeliefert. Diese Neuerung sieht optisch gut aus und die ASCOT Krawatte hebt sich damit nochmals deutlicher von allen anderen Mitbewerbern ab. Nach wie vor kommt diese perfekt gemachte Krawatte aus unserer hauseigenen Produktion in Krefeld.

 

  • Mai 2012

    Wir sind im Fernsehen!

    Am Freitag, 11.05.2012 um 20.15 Uhr wird der WDR im Rahmen der Sendereihe "Familienerbe NRW" einen Film über uns zeigen...

    Familienerbe NRW - Die Krawattenmacher vom Niederrhein
    Sendung mit Untertiteln Stereo 16:9 Kultur/Gesellschaft

    Freitag, den 11. Mai 2012, 20:15 - 21:00

    Film von Barbara Stupp

    Wolfgang Moese ist schon von Berufs wegen leidenschaftlicher Krawattenträger. "Wenn sie gewohnt sind, eine Krawatte zu tragen", sagt der 71jährige Seniorchef, "kommen sie sich ja am Hals nackt vor, wenn sie keine tragen". Seit mehr als 50 Jahren arbeitet er im Familienbetrieb in Krefeld, hat Krawattenmoden kommen und gehen sehen. Doch was Krawattenmacher Wolfgang Moese derzeit erlebt, hat es so noch nicht gegeben: Schon seit über zehn Jahren sind Krawatten völlig aus der Mode. Hinzu kommt die Konkurrenz aus Fernost, die billige Krawatten in großen Mengen auf den hart umkämpften Markt bringt. Die meisten Krawattenmacher in der traditionellen Seidenstadt am Niederrhein haben schon lange aufgegeben - nicht so Familie Moese.

    Sie feierte vor kurzem ihr 100jähriges Firmenjubiläum. Es war das Jahr 1908, als Karl Moese, der bis dahin als angestellter Seidenverkäufer gearbeitet hatte, zusammen mit seiner jungen Frau Gertrud eine eigene Krawattenfabrikation wagten. Ihr Geschäft florierte, doch schon nach wenigen Jahren bedrohten Krieg, Inflation und Wirtschaftskrise den jungen Betrieb. Aber Gertrud war eine resolute und kluge Frau, der es gelangt, die Firma auch über den zweiten Weltkrieg zu retten und schließlich in die Hände des Sohnes zu übergeben.

    Mittlerweile steht die vierte Generation bereit, um den Familienbetrieb weiterzuführen: Jan Moese, 48, und seine Schwester Barbara Pauen, 49. Heute werden die Seidenstoffe für ihre Krawatten nicht mehr in Krefeld gewebt. Moeses fahren nach Italien, in die Seidenmetropole Como, um ihre Stoffe zu kaufen. Auch Senior Wolfgang Moese reist mit, um die richtigen Muster und Farben für die neue Krawattenkollektion auszuwählen. Diese wichtigen Entscheidungen will er der nächsten Generation noch nicht allein überlassen.

    Die Dokumentation "Familienerbe NRW - Die Krawattenmacher vom Niederrhein" begleitet die Familie Moese bei ihrem Kampf um die Zukunft des Familienbetriebs. Er zeigt, wie eine neue Krawattenkollektion entsteht und erzählt aus einhundert Jahren Familiengeschichte: von starken Frauen und talentierten Verkäufern, von großen Krisen und unglaublichen Krawattenkreationen - und von der Herausforderung, einen Familienbetrieb von einer Generation an die nächste weiterzugeben.


    Die dritte und die vierte Generation: Senior Wolfgang Moese (r) mit seinen Kindern Barbara Pauen und Jan Moese.

    Rund 500 Krawatten werden täglich im Betrieb der Familie Moese genäht.

    Barbara Pauen und Jan Moese mit den Stoffen für die neue Krawattenkollektion.

    Betriebsausflug in den 50er Jahren. Nach den Kriegsjahren wächst der Betrieb der Moese GmbH.

    Die Firmengründer Karl und Gertrud Moese. Sie bauten das Krawattengeschäft auf, trotz zweier Weltkriege, Inflation und Wirtschaftskrise.

    Bilder und Text: WDR 2012

  • 30.01.2012

    Unser langjähriger Geschäftspartner SØR hat einen neuen Blog. Die Kleidungskultur SØR

    Hier
    ist ein tolles Interview mit Jan Moese zu finden. Reinschauen lohnt sich!
  • 08.09.2011

Ein Artikel aus der Zeit:


Schlips ist Schicksal

Der krawattenlose Mann ist der Untergang des Abendlandes. Von Josef Joffe

Zum Auftakt der Party-Saison ein Sittengemälde: ein beliebiger Auftrieb zwischen Hamburg und München. Es feiern (sich) die Medien- und PR-Menschen, die »Kreativen«, in einer rollenverschobenen Welt. In der Natur schlägt Herr Pfau die Räder, bläht der Erpel den bunten Hals, zeigt Panthera leo mit mächtiger Mähne, wer König der Savanne ist. Die Weibchen sind dagegen unauffällig und bescheiden. Im Rudel des Homo erectus ist es umgekehrt. Die Weibchen kommen aufgedonnert wie eh und je; die Männchen, auch die alten, tragen drögen Einheitslook: dunkles Jackett, weißes Hemd und keine Krawatte.

Dies ist die tausendfache Beleidigung des Oberhemdes, mit oder ohne Manschetten. Denn dieses braucht den Schlips wie Brunelleschis Duomo zu Florenz die Kette um die Kuppel, die der kühnen Konstruktion seit 560 Jahren Halt verleiht. Der offene Kragen aber schlabbert und knickt; er spürt die Absicht, ist verstimmt und lässt sich gehen. Was, so wendet der Entbundene ein, der Sinn der Sache ist; so zeige er, wie cool und entspannt er sei. Aber die textile Falle schnappt trotzdem zu.

Erstens verrät der Gestus Kleinmut. Wenn schon, dann richtig: ohne Kragen, Jackett und Alden-Schuhe, dafür Treter und T-Shirt. Beim Merkel-Bankett im Juni im Weißen Haus wagte Gottschalk nur die bestickten schwarzen Jeans, oben war's der artige Smoking. Der Held war halbiert. Zweitens ist das offene Hemd Konformismus im Quadrat. So läuft inzwischen die halbe deutsche Männlichkeit herum; 40 Prozent behaupten sogar, keinen Schlips zu besitzen. Selbst amerikanische Kuhhirten tragen Halstuch.

»Mode«, doziert der Bildungsnahe, »ist immer ein Statement der Gruppenzugehörigkeit.« Aber warum will der Kreative durch den Schlips-Verzicht seine Nähe zu Taliban, iranischen Gottesstaatlern oder lateinamerikanischen Autokraten wie Hugo Chávez signalisieren? Und dann bei Hummer-Häppchen und Heidsieck?

Früher tat es der Mann den Pfauen und Löwen gleich. Er machte sich breiter (Epauletten), größer (Pickelhaube) und schöner (Litzen und Tressen). Heute zeigt er wie ein kleiner Junge den offenen, schlappen Kragen. Will er so an die mütterlichen Instinkte der Frauen appellieren, die sich anschicken, die Weltherrschaft zu erobern - der Jäger, der nicht mehr jagen will? Der 70-Jährige, der Jugend vorspielen will, möge den Kragen lieber schließen, um die Halsfalten zu kaschieren.

Die Krawatte ist kein nutzloses Angebinde. »Eine gut gebundene«, lehrte Oscar Wilde, »ist der erste seriöse Schritt im Leben.« Sie ist das einzige Schmuckstück neben androgynem Kettchen oder fetter Rolex, das ein Mann noch aufbieten kann, nachdem die Husarenjacke ins Museum verbannt worden ist. Der Halsschmuck signalisiert als seidenes Überbleibsel: So waren wir mal, als wir im Löwenfell (Herakles) oder mit wehendem Federbusch (d'Artagnan) unsere Feinde verputzten. Hier maunzt kein Macho, sondern der historisch geschulte Mode-Soziologe. Es ist kein Zufall, dass die Weltmacht-Karriere der Chinesen erst begann, als sie den Mao-Look ab- und die Krawatte umlegten. Schlips ist Schicksal.

Quelle: Josef Joffe, Schlips ist Schicksal. In: DIE ZEIT, 8.9.2011 Nr. 37

 

  • 14. - 17.06.2011
    Wir sind wieder auf der Pitti Uomo in Florenz vertreten:
    Padiglione Centrale - Piano Inferiore
    Salone M - Stand M51

    Wir freuen uns auf Sie!

 

  • Dezember 2010
    Ein kleiner Einblick in die Details unserer Krawattenwelt

                      

                                       

                      
  • 02.07.2010
    Einige Impressionen unseres Messestandes auf der Pitti Uomo in Florenz.

                  

                   

                             

                            

                                        
                                                                                                  
             
  • 15. - 18. 06.2010
    Wir stellen auf der Pitti Uomo in Florenz aus:
    Padiglione Centrale - Piano Inferiore
    Salone M - Stand M51

 

  • Barack Obama trägt Ascot Krawatten
    Mehr über die Beziehung des amerikanischen Präsidenten zu unseren Krawatten hier

 

 

Aktuelles  |  Geschichte  |  Produktion  |  Kollektion  |  Herbst/Winter 2014  |  Frühjahr / Sommer 2015  |  Herbst/Winter 2015  |  Frühjahr/Sommer 2016  |  Herbst/Winter 2016
Frühjahr/ Sommer 2017  |  Medien  |  Presse  |  Filme  |  Filme  |  Krawattenknoten  |  Adressen  |  Handelsvertretungen  |  Einkaufsadressen
Kontakt  |  Impressum  |  Anfahrt  |  Kontaktformular  |  Sofortprogramm  |